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Die altersbedingte Maculadegeneration (AMD)

 

Die AMD ist eine Erkrankung, bei der die Netzhaut an der Stelle des schärfsten Sehens (Macula) massiv beschädigt ist. Eine Zerstörung dieses Bereichs hat eine großmögliche Auswirkung auf die Sehqualität

 

 

Trockene Maculadegeneration:

 

Dies ist die klassische Form, welche auf 70-80% aller Fälle der AMD zutrifft. Bei dieser Variante werden die äußerste Schicht der Netzhaut, das Pigmentepithel sowie die Lichtsinnezellen geschädigt. Die trockene Form der AMD ist eine langsam voranschreitende Erkrankung.

 

Vitamine als Therapie der trockenen AMD:

Zur diätischen Behandlung fortgeschrittener altersbedingter Maculadegeneration werden Lutein + Zeaxanthin, Omega 3 Fettsäuren, Vitamin C+E und Zink eingesetzt.

 

 

Feuchte Maculadegeneraiton:

 

Bei der feuchten Form der AMD, die in ca. 30 % der Fälle auftritt, sprießen zusätzlich aus der unter der Netzhaut liegenden Aderhaut Gefäße in die Netzhaut ein. (Aus diesen tritt Flüssigkeit aus.) Sammelt sich zu viel Flüssigkeit unter der Macula, kann sich die Netzhaut sogar ablösen. Der Sehverlust kann bei der feuchten AMD so schnell voranschreiten, dass der Betroffene innerhalb nur weniger Wochen nicht mehr scharf sehen kann. 

Eine Schädigung der Netzhaut lässt sich bei der AMD nicht mehr rückgängig machen. Alle Maßnahmen zielen deshalb, darauf, das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen oder zu stoppen.

 

IVOM-Therapie der feuchten Maculadegeneration

 

Bei der intravitrealen Medikamenteneingabe (IVOM) wird ein Medikament direkt in den Glaskörper des Auges gespritzt. Zur Anwendung kommen am häufigsten die Medikamente Avastin, Macugen oder Lucentis. Die Injektion bewirkt eine Rückbildung der (für die Erkrankung ursächlichen) krankhaften Gefäße und  eine Verminderung der Netzhaut-Schwellung. Hierdurch wird eine Stabilisierung oder gar eine Verbesserung der Sehschärfe erreicht. 

 

 

Amsler-Test zur Überprüfung

 

 

 Optische Kohärenztomographie (OCT) zur Netzhautdiagnostik